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Hautpilze beim Pferd

Impfmanagement:

2 Impfungen im Abstand von 14 Tagen

Achtung: 14 Tage vor der 1. und nach der 2. Impfung keine anderen Impfungen und Stress vermeiden

Allgemeine Informationen:

Es stehen zwei Erreger von Pilzinfektionen beim Pferd im Vordergrund:

  1. Trichophyton (verrucosa, mentagrophytes, sarkisovii, equinum)

  2. Mikrosporum (canis, canis var. distortum, canis var. obesum, gypseum)

Die Symptome von Pilzinfektionen reichen von Hautschwellungen, abstehenden Haaren, grau-gelblichen Krusten, bis hin zu kreisrunden haarlosen Stellen, die sich vergrößern. Letztere befinden sich vor allem an Kopf, Hals, Schulter, Sattel- und Gurtlage, Kruppe und Rumpf. Die Pferde zeigen bei massivem Befall oftmals ein schlechtes Allgemeinbefinden mit Müdigkeit und angelaufenen Gliedmaßen.

Diagnostisch kann der Tierarzt ein Hautgeschabsel entnehmen, um den Verdacht einer Pilzinfektion sicher zu bestätigen. Therapeutisch haben sich, je nach Ausdehnung und Lokalisation, Waschungen (z.B. mit Imaverol) oder eine lokale Salbenbehandlung (Surolan, Panolog) als nützlich erwiesen. Eine Pilzimpfung beschleunigt die Abheilung und bietet gleichzeitig Immunschutz für ein Jahr.

Als prophylaktische Maßnahmen sollten Putz-, Sattelzeug, Stallhalfter, Pferdedecke, Scheuerpfosten und Reitbekleidung regelmäßig gesäubert und desinfiziert werden.